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Massgeschneiderte Software

Individualsoftware für KMU in der Schweiz

Individualsoftware-Entwicklung für Schweizer KMU: Schnittstellen, Fachapplikationen, Plattformen. Microsoft / .NET-Schwerpunkt, Engineering aus der Schweiz.

Software, die ein Schweizer KMU wirklich trägt, beginnt selten am Reissbrett — und sie endet nicht mit der Inbetriebnahme. Sie wächst mit dem Unternehmen, integriert sich in bestehende Prozesse und Systeme, und sie muss auch in fünf Jahren noch wartbar sein, wenn andere Köpfe daran weiterbauen. Solvia entwickelt seit 2012 Software für genau diese Realität: nicht für die Demo, sondern für den Betrieb. Unsere Engineers arbeiten ausschliesslich in der Schweiz, mit einem Schwerpunkt im Microsoft-Ökosystem und Erfahrung in den Technologien drumherum.

Was Sie bei uns bekommen

Vom Schnittstellen-Auftrag bis zur Plattform. Wir entwickeln Software in drei Grössenordnungen: kleine, klar abgegrenzte Anpassungen mit ein bis drei Wochen Aufwand; mittlere Fachapplikationen über zwei bis sechs Monate; mehrjährige Plattform-Vorhaben mit definierter Roadmap. Mini-Aufträge sind ausdrücklich Teil unseres Geschäfts.

Engineering bleibt in der Schweiz. Code, Reviews und Architektur-Entscheide entstehen ausschliesslich bei unseren eigenen Engineers in der Schweiz. Kein Offshore-Team, keine Service-Desk-Schleife, keine Sprach-Brücke zwischen Ihrem Fachbereich und der Person, die programmiert.

Microsoft-Schwerpunkt, ehrlich abgegrenzt. Wir kennen das .NET-, Blazor- und Azure-Ökosystem von der Wartung von Legacy-Anwendungen bis zur Greenfield-Architektur. Bei angrenzenden Anforderungen — TypeScript-Frontends, Python-Pipelines, Container-Deployments — arbeiten wir genauso. Bei Vorhaben ausserhalb unseres Schwerpunkts sagen wir es offen.

Übergabe und Wartung sind Teil der Architektur. Quellcode und Build-Pipelines liegen in Ihrem Tenant, dokumentiert auf einem Niveau, das eine Übergabe nicht zur Krisensitzung werden lässt. Wartungsverträge regeln Reaktion und Weiterentwicklung schriftlich; bei Vertragsende erhalten Sie alles, was Sie für eine eigenständige Weiterführung brauchen.

So gehen wir vor

Jedes Vorhaben beginnt mit einem Anforderungs-Workshop — typisch ein bis zwei Tage, vor Ort oder remote, gemeinsam mit Ihren Fachverantwortlichen. Aus diesem Workshop entsteht ein Lastenheft mit klaren Use Cases, Datenflüssen und Integrations-Anforderungen, dazu eine Aufwandschätzung mit Min/Max-Range. Die Schätzung wird Vertragsbestandteil; nach Projekt-Abschluss erfolgt eine prüfbare Abrechnung gegen die Schätzung.

Bei Vorhaben ab mittlerer Grösse bauen wir vor der Hauptarchitektur einen klickbaren Prototyp der zentralen Bildschirme. So sehen Sie das Ergebnis, bevor das Hauptbudget gebunden ist — und Anpassungen am Konzept kosten in dieser Phase nichts ausser Zeit.

Die Entwicklung erfolgt in zweiwöchigen Iterationen. Sie sehen am Ende jeder Iteration den Stand, geben Feedback live und priorisieren neu, wenn sich Anforderungen verschieben. Pull-Request-Reviews und automatisierte Tests laufen auf jedem Branch.

Bei der Übergabe richten wir das Hosting in Ihrer Cloud, in unserem Schweizer Hosting oder On-Premise ein, einschliesslich CI/CD, Monitoring und Backup. Sie erhalten eine schriftliche Betriebsdokumentation für Ihr internes Team. Anschliessend übernimmt der Wartungsvertrag — mit individuell vereinbarten Reaktionszeiten und Wahlmöglichkeit zwischen Stundenkontingent und Monatspauschale.

Technologien, mit denen wir arbeiten

Schwerpunkt im Microsoft-Ökosystem: .NET und C# für die Logik, Blazor (Server und WebAssembly) für die Oberfläche, Entity Framework Core für den Datenzugriff, Microsoft SQL Server oder PostgreSQL für die Persistenz. Azure DevOps verwaltet Source-Code, Pull-Requests und Build-Pipelines. Microsoft Entra ID sorgt für Single-Sign-On in bestehende Unternehmens-Verzeichnisse, Application Insights liefert die Betriebs-Telemetrie.

Erfahrung in angrenzenden Technologien, projektabhängig einsetzbar: TypeScript mit Node.js, React oder Next.js für reaktive Frontends; Python (FastAPI, Django) für Daten- und Integrations-Aufgaben; Docker und Kubernetes (Azure Kubernetes Service) für portable Deployments; REST, GraphQL, gRPC und OData für Schnittstellen.

Vor jedem Auftrag prüfen wir, ob unser Schwerpunkt zu Ihrer Anforderung passt. Falls nicht, sagen wir das offen — und schlagen, wenn möglich, einen Partner aus unserem Netzwerk vor.

Typische Mandate

Kundenportal mit Stammdaten- und Dokumenten-Modul

Ein typisches Vorhaben in der Treuhand- oder Pharma-Dienstleistungsbranche: Login mit Single-Sign-On über Entra ID, Stammdaten-Editor mit Audit-Trail, Bestell- und Rechnungshistorie, Dokumenten-Ablage. Die Anbindung an das bestehende ERP erfolgt über die dort vorhandenen Schnittstellen.

Branchen-spezifisches Fachmodul

Wenn das Standard-ERP einen wichtigen Prozess nicht abdeckt — typisch in spezialisierter Industrie, Pharma oder regulierten Treuhand-Aufgaben — bauen wir das Modul, das fehlt. Die Integration ins bestehende System erfolgt über REST oder OData; das Mutter-System bleibt unangetastet. Diese Mandate haben wir mehrfach umgesetzt und kennen die typischen Stolperfallen bei Stamm- und Bewegungsdaten-Synchronisation.

Integrations-Schicht zwischen Systemen

Mehrere Systeme — CRM, ERP, Fakturierung, externe Anbieter — kommunizieren heute über Excel-Exporte und manuelle Re-Imports. Wir bauen die Schicht dazwischen: sauber strukturiert, dokumentiert, mit definierter Fehlerbehandlung und nachvollziehbarem Audit-Trail. Solche Integrations-Aufträge gehören zu unseren häufigsten Vorhaben.

Modernisierung bestehender Software

Reine Greenfield-Projekte sind bei uns die Ausnahme. Häufiger übernehmen wir bestehende Anwendungen — gebaut mit ASP.NET Framework, WinForms oder ähnlichen älteren Stacks — und modernisieren sie schrittweise, ergänzt um neue Features. Die Modernisierung folgt einer geplanten Komponenten-Reihenfolge, damit der laufende Betrieb nicht unterbrochen wird.

Daten-Warehouse und Custom-BI

Eine eigenständige ETL-Pipeline mit Email-Ingestion (Microsoft Graph), CSV-/XML-Transformation, REST-API-Persistenz auf SQL Server und einer Blazor-basierten Frontend-Anwendung für Sales-, Stock- und Order-Analysen. Wir haben einen solchen Stack mit sechs Report-Typen, Multi-Tenant-Architektur und mehrjähriger Datenhistorie für einen Pharma-Mandanten gebaut und betreiben ihn produktiv — Details siehe Case-Study DWH + BI.

Business-Applikationen: Microsoft Dynamics 365 und Bexio

Microsoft Dynamics 365 (Sales / CRM). Wir entwickeln Custom-Anbindungen an D365 — vom Datenexport über OData und die Dataverse-Web-API bis zu Adressbuch-Komponenten für Geschäftskontakt-Anwendungen. Konkrete Beispiele aus unserem Portfolio: ein Adress-Manager für D365-Accounts und -Contacts, ein D365-Exporter für die Migration in eine eigenständige CRM-Plattform, ein Blazor-Tool für CRUD-Operationen auf Dynamics-Daten.

bexio als Schweizer Buchhaltungs- und CRM-Cloud. Solvia integriert bexio.ch in eigene Anwendungen — etwa via OAuth-2.0-basierte Kontakt-Synchronisation in einer .NET-10-Blazor-Web-App, mit klar definierten Berechtigungs-Bereichen und produktiv eingesetzter Authentication-Pipeline. Bexio eignet sich für viele Schweizer KMU als Alternative oder Ergänzung zu Dynamics 365.

Wenn Ihre Geschäftsdaten in einem dieser Systeme leben und Sie sie in eine eigene Anwendung, in ein Reporting-Tool oder in einen automatisierten Workflow überführen möchten, bringen wir die Erfahrung aus mehreren produktiven Anbindungen mit.

Häufige Fragen

Übernehmen Sie auch kleine Aufträge — eine einzelne Schnittstelle, ein Migrations-Script?

Ja. Aufträge im Bereich von ein bis drei Wochen Aufwand sind ein regulärer Teil unserer Arbeit. Voraussetzung ist eine klar abgegrenzte Anforderung. Wenn die Abgrenzung noch unscharf ist, beginnen wir mit einem kurzen Workshop — ein halber Tag genügt meistens, um Umfang und Vorgehen zu schärfen.

Arbeiten Sie mit Offshore-Teams oder Subunternehmern?

Solvia entwickelt ausschliesslich in der Schweiz, mit eigenem Team. Code, Reviews und Architektur-Entscheide bleiben im Haus. Wir verzichten bewusst auf eine Service-Desk-Schleife zwischen Ihnen und dem Engineering — Sie sprechen mit der Person, die Ihre Lösung mitentwickelt.

Wie ist die Wartung nach Projekt-Abschluss geregelt?

Per Wartungsvertrag mit individuell vereinbarter Reaktionszeit. Sie wählen zwischen Stundenkontingent und Monatspauschale, abhängig von Ihrer Planungs-Präferenz. Bug-Behebung ist enthalten; Weiterentwicklung wird nach Aufwand und gemeinsam priorisierter Roadmap abgerechnet. Auf Wunsch bilden wir auch internes Personal soweit ein, dass kleinere Anpassungen bei Ihnen selbst stattfinden können.

Können wir den Quellcode bei Vertragsende übernehmen?

Ja, jederzeit. Source-Code und Build-Pipelines liegen in Ihrem Azure-DevOps- oder GitHub-Tenant — Sie haben durchgehend Zugriff. Wir verzichten bewusst auf Vendor-Lock-Mechaniken: keine proprietären Builder, keine an Solvia gebundenen Lizenzen, keine versteckten Abhängigkeiten. Bei Vertragsende erhalten Sie zudem eine Übergabe-Dokumentation, die einem fremden Engineering-Team eine eigenständige Weiterführung ermöglicht.

Welche Volumen sind typisch?

Das Volumen richtet sich nach dem Umfang des Vorhabens. Eine kleinere Schnittstelle oder ein Migrations-Script bewegt sich im niedrigen vierstelligen Bereich. Ein Kundenportal mittlerer Komplexität liegt typisch zwischen rund CHF 30 000 und 150 000, je nach Integrationstiefe und Funktionsumfang. Plattformen mit mehreren Modulen und längerer Roadmap entsprechend höher. Vor jedem Auftrag erstellen wir eine schriftliche Aufwandschätzung mit Min/Max-Range; die Schätzung wird Vertragsbestandteil und nach Projekt-Abschluss prüfbar abgerechnet.

Verwandte Services

  • Web-Entwicklung — wenn der Schwerpunkt Ihres Vorhabens auf einer Marketing-Site oder einer reinen Frontend-Anwendung liegt.
  • Microsoft 365 / Cloud — Hosting-Umgebung und Identity-Provider für die Software, die wir entwickeln.
  • Cybersecurity — für regulierte Branchen mit erhöhten Compliance-Anforderungen an die entwickelte Lösung.

Erzählen Sie uns unverbindlich von Ihrer Ausgangslage.

In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, ob Solvia der richtige Partner für Ihr Vorhaben ist. Wir melden uns innert eines Werktags bei Ihnen.

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