IT-Betreuung für Schweizer Unternehmen
IT-Betreuung für Schweizer Unternehmen jeder Grösse — als Vollbetreuung, als Klammer neben Ihrer internen IT oder als Projekt mit Wissens-Transfer an Ihre Mitarbeitenden. Vom KMU bis zum Mandat im vierstelligen Arbeitsplatz-Bereich. Seit 2012.
In einem Schweizer Unternehmen ist IT selten Selbstzweck — sie soll laufen, sie soll sicher sein, und sie soll im Idealfall niemandem auffallen. Doch zwischen Microsoft-365-Lizenzen, Backup-Strategie, neuem Notebook für die Buchhaltung, Phishing-Vorfall am Freitagabend und dem ungelösten Drucker-Problem in der Sitzung am Montag steht meist niemand bereit, der den Überblick hat — und der die Umgebung gut genug kennt, um schnell zu entscheiden. Solvia übernimmt diese Rolle seit 2012 — für KMU mit ein paar Dutzend Anwendern ebenso wie für Mandate im drei- bis vierstelligen Arbeitsplatz-Bereich. Ein eingespieltes Team von Spezialisten, ein langjährig gewachsenes Mandanten-Portfolio, ein klar dokumentierter Aktenstand pro Kunde — und das Verständnis dafür, was im fünften Betriebsjahr noch wartbar sein muss.
Was wir für Sie übernehmen
Helpdesk und Workplace-Support. Ihre Anwender erreichen uns für alles, was den Arbeitsplatz betrifft — vom verlorenen Passwort über das neue Outlook-Konto bis zur Druckerkonfiguration im Sitzungszimmer. Bearbeitung erfolgt nachvollziehbar im Ticketsystem, mit definierten Reaktionszeiten und mit dem Wissen darüber, wer in Ihrer Organisation welche Rolle hat.
Server, Netzwerk, Backup und Sicherheit. Im Hintergrund läuft die Infrastruktur, die Ihr Geschäft trägt: Server, Datensicherung, Firewall, WLAN, VPN, Endpoint Protection, Monitoring und Patch-Management. Wir betreiben sie entweder in unserer eigenen Cloud, bei einem Schweizer Hoster oder bei Ihnen vor Ort — je nachdem, was zu Ihrer Anforderung passt.
Microsoft 365 und Cloud-Dienste. Lizenz-Verwaltung, Mail-Plattform, SharePoint, Teams mit oder ohne Telefonie, Identitäten und Zugriffsrechte. Wir sind Microsoft-Partner und beziehen Subscriptions über den Also Cloud Marketplace — das bedeutet schweizerische Rechnungsstellung, klare Kosten und Zugriff auf über 200 weitere Software-Anbieter aus derselben Hand.
Hardware-Beschaffung und Software-Lizenzierung. Neue Notebooks, Workstations, Server, Switches, Firewalls, Drucker, Telefone — wir beschaffen, konfigurieren, liefern aus und übernehmen die Lizenzen für die installierte Software. Sie erhalten ein einsatzbereites Gerät, nicht einen Karton mit Setup-Aufgaben.
Branchen-spezifische Anwendungen. Wo Ihr Geschäft auf eine Fachanwendung angewiesen ist — Immobilien-Software, Praxis-Verwaltung, ERP, CRM, Buchhaltung — betreuen wir die Plattform mit, inklusive Schnittstellen ins Drumherum. Wir kennen die Tücken, die zwischen einem Update der Fachsoftware und einem funktionierenden Druckserver liegen können.
Telefonie als Querschnitt. Microsoft Teams mit oder ohne PSTN-Anbindung, klassische VoIP-Lösungen mit Phonestar als Schweizer Carrier-Partner, mobile Integrationen — wir übernehmen den Wechsel vom alten Swisscom-Vertrag und integrieren die Telefonie in die bestehende M365-Umgebung.
Wie wir zusammenarbeiten — drei Modelle
Solvia ist nicht auf ein einziges Engagement-Modell festgelegt. Was zu Ihrer Organisation passt, hängt davon ab, was Sie heute intern haben und wohin Sie sich entwickeln wollen.
Vollbetreuung. Sie haben keine eigene IT-Person. Solvia übernimmt den vollen Lebenszyklus — Helpdesk, Server, M365, Backup, Sicherheit, Hardware-Beschaffung — wahlweise als Monatspauschale oder nach Aufwand verrechnet, ergänzt um klar erkennbare Projekt-Aufwände.
Teil-Betreuung als Klammer. Sie haben eine interne IT-Person oder ein kleines Team, das die Anwender-nahen Themen abdeckt. Solvia ist die Eskalations- und Wissens-Quelle für alles, was Tiefe braucht — Server-Architektur, M365-Tenant-Design, Backup-Strategie, Sicherheits-Themen, strategische Begleitung.
Projekt + Wissens-Transfer. Solvia setzt ein konkretes Vorhaben als Spezialist um — und schult Ihr internes Team gleichzeitig darauf, das Resultat anschliessend selbst weiterzuführen. Unsere Überzeugung: Spezialisten implementieren, intern wird operiert. Das hat handfeste Vorteile:
- Redundanz im Wissen. Die Umgebung ist nicht mehr davon abhängig, dass ein einziger externer Dienstleister erreichbar ist.
- Kostenersparnis im Betrieb. Routine-Aufgaben werden intern erledigt; externe Stunden werden für das aufgespart, was wirklich Spezialisten-Wissen erfordert.
- Schnellere Reaktion vor Ort. Wer im Haus sitzt, kennt den Geschäfts-Kontext und ist sofort verfügbar — keine Ticketsystem-Schleife für triviale Anliegen.
- Geringere Abhängigkeit. Bei einem späteren Anbieter-Wechsel bleibt das operative Wissen im Unternehmen — Sie wechseln den Spezialisten, nicht die Betreiberin.
- Mitarbeiter-Entwicklung. Interne Personen wachsen mit den Aufgaben, bleiben länger und identifizieren sich stärker mit der eigenen IT.
- Transparente Kostenkontrolle. Sie sehen, wofür externe Stunden anfallen — weil das, was intern gemacht werden kann, intern gemacht wird.
Die drei Modelle schliessen sich nicht aus. Häufig beginnt ein Mandat als Vollbetreuung, entwickelt sich über die Jahre zur Klammer-Konstellation, und einzelne Themen werden Schritt für Schritt ans interne Team übergeben.
So sieht die Zusammenarbeit aus
Jedes Mandat beginnt mit einem Onboarding-Audit: Wir schauen uns die bestehende Umgebung an — Server, Netzwerk, Endgeräte, Lizenzen, Backup, Sicherheits-Setup, Verträge mit anderen Anbietern. Aus diesem Audit entsteht eine Standortbestimmung mit klaren Empfehlungen, einer Risiko-Einschätzung und einem Vorschlag für die Mandanten-Akte: bei uns lebt für jeden Kunden ein strukturierter Wissens-Speicher mit Verträgen, Lizenzen, Dokumentation, Changes und Incident-Historie — auch nach zehn Jahren noch nachvollziehbar.
Im Regelbetrieb läuft die Betreuung über ein Ticketsystem mit definierten Reaktionszeiten. Routine-Themen behandeln unsere Techniker direkt, grössere Vorhaben (Server-Migration, M365-Tenant-Aufbau, Firewall-Ersatz, Office-Roll-out) werden als eigenes Projekt geplant und abgerechnet. Eine monatliche Reporting-Übersicht zeigt offene und geschlossene Tickets, geplante Wartungs-Fenster und absehbare Themen für die kommenden Wochen.
Strategische Begleitung läuft mindestens einmal jährlich in einem Review-Termin: Was ist im vergangenen Jahr passiert, was ist anstehend (Lizenz-Verlängerungen, End-of-Support für Server-Versionen, neue Office-Funktionen, Sicherheits-Themen aus der Branche), wo gibt es Optimierungspotenzial. Bei grösseren Veränderungen — neue Standorte, neuer Geschäftsbereich, Wachstum, Compliance-Anforderungen — sind wir Ansprechpartner, lange bevor das Projekt operativ wird.
Für Notfälle existiert ein klar definierter Eskalationspfad. Welche Reaktionszeit für Sie sinnvoll ist, hängt vom Geschäft ab — eine Architekturkanzlei hat andere Anforderungen als eine Klinik. Beides decken wir ab, mit unterschiedlichen Service-Levels.
Was bei uns charakteristisch ist
Lange Bestandzeiten. Mehrere unserer Mandate laufen seit zehn Jahren oder länger — manche seit der Gründung von Solvia 2012. Das ist für uns kein Marketingclaim, sondern eine Konsequenz daraus, wie wir arbeiten: keine Vendor-Lock-in-Konstruktionen, keine versteckten Abhängigkeiten, klare Übergabe-Dokumentation. Wer mit uns arbeiten will, soll bleiben können — und wer wechseln will, soll wechseln können.
Schweizer Standort, eigenes Team. Unsere Techniker sitzen in der Schweiz. Es gibt keine Service-Desk-Schleife in eine ausländische Niederlassung, keine Sprachhürde zwischen Ihrem Buchhalter und der Person, die seinen Excel-Macro-Fehler löst.
Eigene Infrastruktur, wo es Sinn ergibt. Wir betreiben eine eigene Backup-Cloud auf europäischer Infrastruktur, unsere eigene Subscription-Management-Plattform, eine eigene Software-Verteilungs-Plattform für unsere Kunden — und nutzen die etablierten Hyperscaler dort, wo es Ihrer Anforderung dient. Datenresidenz Schweiz oder EU wird respektiert; Hyperscaler-Zwang gibt es nicht.
Pragmatisches Engineering. Solvia ist nicht der richtige Partner für eine Cloud-native-Plattform mit Kubernetes und Service Mesh. Solvia ist der richtige Partner, wenn Ihre IT seit Jahren historisch gewachsen ist, mit verschiedenen Generationen von Software und Hardware koexistiert, und die jemand begleiten soll, der schon viele kaputte Systeme gesehen hat — und der weiss, welche Fragen vor einer Migration wehtun, bevor sie nach der Migration wehtun.
Typische Mandate
Vollbetreuung für ein klassisches KMU
Ein Treuhandbüro, eine Architekturkanzlei, ein Immobilien-Verwalter, eine kleine Praxis: 5 bis 50 Mitarbeiter, gewachsene Infrastruktur, ein paar Branchen-Anwendungen, M365 als Standard, mobile Teams. Es gibt keine eigene IT-Abteilung; Solvia übernimmt Helpdesk, Server-Betreuung, Backup, Sicherheit, M365 und Hardware-Beschaffung als Vollbetreuung — wahlweise als Monatspauschale oder nach Aufwand, ergänzt um klar erkennbare Projekt-Aufwände.
Klammer-Funktion neben einer internen IT-Person
Eine Mitarbeiterin betreut intern die Anwender, kümmert sich um Druckereinrichtung und einfache User-Anliegen. Für alles, was Tiefe braucht — Server, M365-Tenant-Architektur, Backup-Strategie, Sicherheits-Themen, Strategie — ist Solvia die Eskalations- und Wissens-Quelle. Diese Konstellation kommt häufig bei Unternehmen mit 30 bis 100 Mitarbeitenden vor und entlastet die interne Person, ohne sie zu ersetzen.
Greenfield-Start für ein junges Unternehmen
Ein neu gegründetes Unternehmen ohne bestehende IT: M365-Tenant einrichten, Domain registrieren, Notebooks beschaffen, Backup einrichten, Telefonie aufsetzen, ein Buchhaltungs-Tool integrieren. Solvia begleitet von Tag eins, hilft bei der Auswahl der Anbieter, übernimmt die Vertragsstruktur — und bleibt anschliessend als Betriebspartner.
Branchen-Mandat mit Fachsoftware-Tiefe
Ein Immobilien-Verwalter mit W&W ImmoTop, eine Radiologie-Praxis mit PACS und DICOM-Modalitäten, ein Pharma-Distributor mit ERP-Integration in spezialisierte Reporting-Tools. Solvia kennt die typischen Stolperfallen bei Stamm- und Bewegungsdaten-Synchronisation, bei Vendor-VPNs und bei den Compliance-Anforderungen, die in diesen Branchen mitlaufen.
Projekt mit anschliessendem Wissens-Transfer
Sie haben ein konkretes Vorhaben — M365-Migration, Server-Erneuerung, Backup-Strategie, Active-Directory-Aufräumen — und ein internes Team, das den Betrieb anschliessend selbst übernehmen soll. Solvia setzt das Projekt als Spezialist um, dokumentiert es so, dass es übergebbar ist, und schult Ihre interne Person bis auf den Stand, der für den Regelbetrieb nötig ist. Anschliessend bleiben wir als Sparring-Partner für die schwierigen Fragen erreichbar — ohne dass die Routine bei uns hängen muss.
Enterprise-Projekt — als externer Spezialist im Mandat
Auch in Enterprise-Umgebungen mit eigener IT-Abteilung haben wir Spezialisten-Mandate geliefert. Drei Beispiele:
- Exchange Online Protection für rund 1’800 Arbeitsplätze bei einem grossen Schweizer Unternehmen — Konzept, Implementierung, Schulung der internen Mail-Operations-Gruppe.
- Software-Packaging und Workplace-Engineering über mehrere Jahre bei zahlreichen grossen Schweizer Mandaten — Banking, Versicherung, Notenbank, öffentliche Verwaltung und weitere Branchen — jeweils mit Übergabe an die internen Teams.
- IT-Betreuung eines neuen Herzkatheter-Labors bei einem grossen Schweizer Kantonsspital — als externe Vollverantwortung im Projekt, weil interne Spezialisten-Ressourcen nicht verfügbar waren.
Diese Mandate folgen demselben Grundmuster: Solvia bringt die Spezialisten-Tiefe ein. Manchmal mit Übergabe ans interne Team (Modell 3 in grossem Massstab), manchmal als externe Vollverantwortung über die Projekt-Dauer. In beiden Fällen ohne Versuch, ein langfristiges Outsourcing-Mandat daraus zu konstruieren.
Häufige Fragen
Was übernehmen Sie für uns, was bleibt bei uns?
Das ist Teil des Onboarding-Audits. Typischerweise übernehmen wir alles, was Tiefe oder breites Wissen erfordert (Server, Netzwerk, Sicherheit, M365, Backup, Strategie). Was bei Ihnen bleibt, sind die Themen, die Ihre Anwender selbst sinnvoll lösen können oder wollen — das ist von Mandat zu Mandat unterschiedlich. Die Abgrenzung wird im Vertrag festgehalten und im jährlichen Review angepasst.
Wie schnell reagieren Sie auf eine Anfrage?
Innerhalb der vereinbarten Service-Zeiten erhalten Sie eine erste Rückmeldung in der Regel innert eines Werktags. Für Anfragen mit höherer Dringlichkeit (Geschäftsbetrieb steht still, Sicherheitsvorfall) gilt eine kürzere Reaktionszeit, die wir individuell vereinbaren.
Was kostet das?
Die laufende Betreuung wird wahlweise als Monatspauschale oder nach Aufwand abgerechnet, ergänzt um klar erkennbare Projekt-Aufwände bei grösseren Vorhaben. Die Konditionen richten sich nach Engagement-Modell (Vollbetreuung, Teil-Betreuung, Projekt mit Wissens-Transfer), Anzahl der Anwender, Komplexität der Umgebung und vereinbartem Service-Level. Eine erste Indikation entsteht im Audit-Gespräch; eine schriftliche Offerte folgt nach Standortbestimmung. Lizenz- und Hardware-Beschaffung wird transparent durchgereicht, mit klar deklarierten Margen.
Was passiert, wenn wir den Anbieter wechseln wollen?
Sie können jederzeit wechseln. Die Mandanten-Akte mit Dokumentation, Lizenzen, Konfigurationen und Zugängen wird an Sie oder den neuen Anbieter übergeben. Es gibt keine Vendor-Lock-in-Konstruktionen, keine an Solvia gebundenen Lizenzen, keine versteckten Abhängigkeiten.
Arbeiten Sie mit Offshore-Teams oder Subunternehmern?
Wir arbeiten ausschliesslich mit unserem eigenen Team in der Schweiz. Bei Spezialthemen, die ausserhalb unseres Schwerpunkts liegen — bestimmte Cloud-native-Architekturen, sehr spezialisierte Sicherheits-Audits, branchenspezifische Compliance-Zertifizierungen — ziehen wir gezielt Partner aus unserem Netzwerk hinzu und sagen das offen.
Wie ist der Erstkontakt?
Sie erzählen uns unverbindlich von Ihrem Vorhaben — telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular. In einem ersten Gespräch (etwa eine Stunde, vor Ort oder remote) klären wir, ob wir der richtige Partner für Sie sind. Bei beiderseitigem Interesse schlagen wir das Onboarding-Audit als ersten konkreten Schritt vor; dieses Audit ist auch buchbar, ohne dass eine längerfristige Zusammenarbeit beschlossen sein muss.
Verwandte Services
Diese Klammer-Seite verweist auf die Detail-Services, die innerhalb der IT-Betreuung erbracht werden:
- Managed IT — Server, Netzwerk, Firewall, Endpoint, Backup-Infrastruktur als Detailthema.
- Microsoft 365 / Cloud — Tenant-Verwaltung, Identity, Migrationen, Subscription-Handel.
- Datensicherung & Veeam — Backup-Strategie, eigene PBS-Cloud, Disaster Recovery.
- Cybersecurity — Endpoint Protection, Firewall, Mail-Authentication, Audit.
- Telefonie & Microsoft Teams — Teams mit oder ohne PSTN, Phonestar als Schweizer Carrier.
- Software-Entwicklung — Individualsoftware und Integrationen.
- Web-Entwicklung — Websites und Web-Apps.
- ITSM, CMDB & ITIL — Service-Modell, Helpdesk-Plattform und CMDB-Federation für Mandanten, die ihre IT-Operation strukturieren wollen.
- Endpoint Management — Windows-Image-Engineering, Packaging, AppLocker, AD/GPO, Software Kiosk als Privilege-Elevation.
Erzählen Sie uns unverbindlich von Ihrer Ausgangslage.
In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, ob Solvia der richtige Partner für Ihr Vorhaben ist. Wir melden uns innert eines Werktags bei Ihnen.