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Software Kiosk · MSP-Edition

Ein Tool. Jeder Kunde sein eigener Katalog.

Multi-Tenant von Tag eins, Atera-Bootstrap statt RDP-Marathon, White-Label statt Solvia-Logo. Sie skalieren ohne Skript-Wildwuchs.

Ausgangslage

Sie betreuen sieben Kunden — und pflegen sieben Skript-Sammlungen.

Wer als MSP Endpoints verwaltet, kennt das Muster: jeder Kunde hat seinen eigenen Software-Stack. Kunde A braucht ArchiCAD, Kunde B medavis-RIS-Komponenten, Kunde C die Buchhaltungs-Suite eines Schweizer Anbieters. Die PowerShell-Skripte für all das liegen in einem OneDrive-Ordner — irgendwo zwischen E-Mail-Anhängen und Stand-2023-Versionen.

Wenn ein Endnutzer beim Kunden eine Standardapplikation wie Chrome oder Zoom braucht, ruft er beim Helpdesk an. Helpdesk wählt sich per RDP ein, installiert von Hand, dokumentiert (oder vergisst es). Drei Kunden später ist Donnerstag.

Sie haben Ihr RMM bereits — Atera, NinjaOne, Datto. Aber das RMM rollt Pakete aus, es lässt Endnutzer nicht selbst auswählen. Was Ihnen fehlt, ist die Schicht dazwischen: ein mandantenfähiger Self-Service-Katalog, der ins RMM eingreift und sich von Endnutzern bedienen lässt — ohne dass die Admin-Rechte bekommen.

Argumente für MSPs

Drei Eigenschaften, die den Kiosk MSP-tauglich machen.

01

Echte Multi-Tenant-Architektur

Pro Kunde ein Server-Ordner: eigener Katalog, eigenes Logo, eigene Skripte. Die UI auf dem Endpoint zeigt nur, was zum Mandanten gehört. Ein Server, n Kunden, kein Vermischen — keine `customer == "Refolio"`-Conditionals im Code.

02

RMM-Native, nicht „auch via RMM"

Wir liefern pro Mandant ein Atera-Bootstrap-Skript. Sie pasten es einmal in einen Atera-„Run Script"-Task, und der Kiosk landet auf jedem Endpoint dieses Mandanten — mit den richtigen Parametern, der richtigen BaseUrl, dem richtigen Logo. Atera meldet grün oder rot zurück.

03

White-Label, kein Solvia-Logo beim Endkunden

Der Endkunde sieht sein eigenes Logo in der Kiosk-UI — geladen zur Laufzeit aus dem Mandanten-Ordner. Sie verkaufen die Lösung unter Ihrem oder unter Solvias Namen, je nachdem, was zum Vertragsmodell passt.

Funktionen

Was die MSP-Edition mitbringt.

01 · Funktion

Per-Customer-Katalog (sw-packages.json pro Mandant)

Auf dem zentralen Server liegt pro Kunde ein Ordner: sw-deploy.solvia.ch/<Customer>/sw-packages.json. Sie pflegen pro Mandant eine Software-Liste — Standardsoftware (Chrome, VLC, Zoom) plus mandanten-spezifische Branchenanwendungen. Damit Sie den Stack jedes Kunden sauber dokumentiert haben, statt Skript-Sammlungen in der Cloud-Disk.

02 · Funktion

Atera-Bootstrap pro Mandant

Wir liefern Ihnen pro Kunde ein Skript wie atera-deploy-radioviva.ps1. Sie pasten es in eine Atera-Aufgabe, weisen sie der Kunden-Maschinengruppe zu, und der Kiosk wird ausgerollt — mit Service-Registrierung, Auto-Start, Recovery-Optionen und Start-Menü-Eintrag. Damit Sie keine RDP-Sessions mehr für Roll-outs brauchen.

03 · Funktion

Fleet-Dashboard mit Per-Mandanten-Filter

Jeder Kiosk-Service und jede Kiosk-UI sendet alle 5 Minuten einen Heartbeat (Maschine, Kunde, Version, Zeitpunkt) an einen self-hosted PHP/SQLite-Endpunkt. Das Dashboard zeigt eine sortierbare Tabelle mit Per-Customer- und Per-Version-Filter, eine Maschinen-Drill-Down-Ansicht mit Event-Timeline und ein Stats-Panel pro Mandant. Damit Sie in der Monatsabrechnung dem Kunden zeigen können: „4 Endpoints, alle auf Version X, 17 Installationen im Berichtszeitraum."

04 · Funktion

White-Label-Branding zur Laufzeit

Pro Mandant ein Logo (logo.png oder .svg) im Customer-Ordner — die UI zieht es beim Start vom Server. Fehlt es (404, Timeout), fällt sie auf Solvia-Default zurück. Damit Sie den Kiosk im Look des Endkunden ausrollen können, ohne pro Mandant einen eigenen Build zu pflegen.

Roll-out

Vom Vertragsabschluss bis zum produktiven Endpoint: drei Tage.

  1. Tag 1 · 01

    Onboarding-Setup

    Wir richten auf dem Solvia-Server (oder bei Ihnen) den Kunden-Ordner ein, hinterlegen Logo und initialen Katalog. Sie liefern uns die Liste der Standardpakete, die der Kunde benötigt.

  2. Tag 1 · 02

    Atera-Task konfigurieren

    Sie kopieren atera-deploy-<customer>.ps1 in einen Atera-„Run Script"-Task, weisen ihm die Maschinengruppe des Kunden zu und planen die Ausführung.

  3. Tag 2 · 03

    Roll-out + Verifikation

    Atera führt den Task auf jedem Endpoint des Mandanten aus. Im Fleet-Dashboard erscheinen die ersten Heartbeats. Sie prüfen, dass der Service auf jedem Endpoint läuft.

  4. Tag 3 · 04

    Endnutzer-Kommunikation

    Standardisierte E-Mail an den Mandanten: „Ab heute steht Ihnen ein Self-Service-Katalog für freigegebene Software zur Verfügung." Helpdesk-Tickets für Standardinstallationen sinken ab Woche 2 messbar.

Im Vergleich

Solvia Software Kiosk vs. typische MSP-Optionen.

Kriterium Solvia Software KioskRMM-eigene Software-Verteilung„Skripte in OneDrive"NinjaOne PPM / Action1
Endnutzer wählt selbst aus dem Katalog✗ (Push durch MSP)teilweise
Pro Mandant eigener Katalog mit eigenem Branding(RMM-abhängig)manuell✓ (höhere Lizenzklasse)
Atera-Bootstrap mitgeliefert✓ (per Kunde)n/a
Mandanten-Übergabe ohne Re-Install✓ (Server-Ordner-Move)manuell
Fleet-Dashboard self-hosted✗ (Cloud-only)✗ (Cloud-only)
Skript-Whitelist über BaseUrln/a✓ (Repository)
Lizenzierung pro Endpoint UND pro Mandantim RMM enthaltenn/apro Endpoint

Wenn Ihr RMM die Software-Verteilung schon kann (NinjaOne PPM zum Beispiel), ist das eine valide Alternative — Sie zahlen sie über die Lizenz. Der Kiosk ergänzt für die Endnutzer-Self-Service-Schicht und für den Fall, dass mehrere RMMs nebeneinander laufen.

FAQ

Häufige Fragen aus der MSP-Praxis.

Wie funktioniert das Mandanten-Modell?
Pro Endkunde wird auf dem zentralen Server ein eigener Ordner geführt — mit eigenem Katalog (sw-packages.json), eigenem Logo und eigenen Skripten. Die UI auf dem Endpoint zeigt jedem Nutzer ausschliesslich den Katalog seines Mandanten. Sie pflegen die Software-Auswahl pro Kunde, der Roll-out ist mandantenscharf, und das Fleet-Dashboard filtert nach Customer.
Wie tief integriert sich der Software Kiosk in Atera?
Wir liefern pro Mandant ein vorbereitetes Bootstrap-Skript. Sie hinterlegen es als Atera-„Run Script"-Aufgabe und führen es per Profil oder Maschine aus. Das Skript lädt die Setup-Routine, installiert den Kiosk mit kundenspezifischen Parametern, prüft die Service-Funktion und meldet einen sauberen Exit-Code an Atera zurück. Der Atera-Task ist grün oder rot — keine Black Box.
Ist White-Label-Branding möglich?
Ja. Pro Mandant wird ein Logo auf dem Server hinterlegt, der Kiosk lädt es zur Laufzeit in die UI. Der Endkunde sieht „sein" Logo, nicht das des MSP. Die Solvia-Marke erscheint nur in der Versionsanzeige der Status-Bar — auf Wunsch auch das anpassbar.
Wie lizenziert sich die MSP-Edition?
Die MSP-Edition wird pro Endpoint und pro Mandant lizenziert, mit gestaffelten Preisen ab dem zweiten Mandanten. Onboarding eines neuen Mandanten dauert typischerweise einen Arbeitstag. Konkrete Zahlen erhalten Sie auf Anfrage über das Kontaktformular oder direkt an hello@solvia.ch.
Was passiert bei Mandanten-Wechsel oder -Übergabe?
Da Katalog, Logo und Skripte pro Mandant in einem eigenen Server-Ordner liegen, ist die Übergabe trivial: Sie übergeben den Ordner — oder verschieben ihn auf einen Server beim neuen Provider. Der Kiosk auf den Endpoints wird über Atera neu konfiguriert (nur die BaseUrl ändert sich), keine Neuinstallation nötig.

Pilot mit einem Mandanten — vier Wochen.

Wir setzen den Pilot mit einem Ihrer Bestandskunden auf. Sie wählen den Mandanten, wir richten Server-Ordner und Atera-Bootstrap-Skript ein. Nach vier Wochen entscheiden Sie auf Datenbasis: Helpdesk-Ticket-Volumen davor und danach, Endpoint-Roll-out-Zeit, Endnutzer-Akzeptanz.

+41 44 885 00 10 Termin innerhalb 48 h Live im Tenant gezeigt
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